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Fertigmosaike leicht montiertDie Mosaiksteine unserer Mosaike werden bei der Herstellung des Mosaikes auf ein Armierungsnetz geklebt. Dieses Netz-Material kommt ebenfalls beim Aussenverputz von Fassaden zum Einsatz. Damit die Mosaike leichter transportiert werden können, werden sie mit dem Netz eingerollt wie Teppiche. In seltenen Fällen liegen die Mosaike durch das Einrollen nicht absolut flach, wenn sie ausgepackt werden. Hier ist Wärme hilfreich, sei es eine Fussbodenheizung im Winter oder direkte Sonneneinstrahlung. Bei niedrigen Temperaturen ist der von uns verwendete Kleber unflexibel, bei Temperaturen um ca. 30 Grad ist er optimal elastisch, so dass sich das Mosaik entspannen und legen kann. Bitte vergegenwärtigen Sie sich kurz, wie unsere Mosaike hergestellt werden. Zunächst werden die Vorlagen gezeichnet, auf denen die Farbbereiche erkennbar sind die später mit Steinen unterschiedlicher Farbe gefüllt werden. Dieser Plan liegt ganz zuunterst bei der Herstellung. Darüber legen wir eine Kunststofffolie und darüber wiederum das Armierungsnetz. Durch die Maschen des Netzes und die Folie hindurch, kann der Leger die Zeichnung sehen. Er klebt nun die Steine mit einem lösungsmittelhaltigen Kleber (vergleichbar mit Pattex) auf das Netz. Nimmt er zuwenig Kleber, lösen sich die Steine später beim Schleifen, Polieren oder auf dem Transportweg. Nimmt er zuviel Kleber, gelangt dieser nicht nur an die Steine und das Netz, sondern auch zwischen die Steine. Beide negativen Extreme werden sich niemals vollkommen vermeiden lassen, aber die Qualität einer Arbeit ist um so besser, je sorgfältiger der Kleber über das gesamte Mosaik hinweg aufgetragen wird. Unvermeidbar, aber nicht störend ist, wenn Kleber am Netz vorbei auf die Folie tropft. Wird die Folie später vom Kunden von der Rückseite des Mosaikes abgezogen, lässt er sich mit einer Drahtbürste leicht entfernen. Wohlgemerkt sollte die Rückseite des Mosaikes nur so weit abgebürstet werden, bis der leicht abfallende, nicht wirklich haftende Kleber entfernt ist. Keineswegs darf dabei das Netz durchgescheuert werden, das das Mosaik zusammen hält. Es gibt unter Experten eine Regel, wonach 70% des Steines frei liegen sollte, damit sich der Stein mit dem Natursteinkleber bei der Verlegung verbinden kann. Manch ein gelernter Fliesenleger wird sich an diese Regel erinnern und vielleicht seinen Kunden darauf hinweisen. Für unsere Mosaike ist jedoch eine ganz andere Frage entscheidend, nämlich ob sich der Natursteinkleber gut haftend verbindet – entweder mit den Steinen oder mit dem Kleber, der von uns für die Voranfertigung des Mosaikes verwendet wurde. Beides können wir positiv bestätigen. Die Haftkraft und Zusammensetzung aller uns bekannten Natursteinkleber ist ausreichend und unproblematisch für die Verlegung unserer Mosaike. Uns ist nicht ein einziger Fall aus eigener Praxis bekannt, der zu dieser Aussage im Widerspruch stünde. Die Erfahrungsbasis für diese Aussage liegt bei vielen 1000 verlegten Mosaiken über etwa 20 Jahre hinweg bei den Mosaikherstellern insgesamt und ca. 600 Mosaiken über die letzten 4 Jahre hinweg bei unserem Unternehmen. Kommen wir zu der Art und Weise, wie der Natursteinkleber aufgetragen werden sollte. Bitte verwenden Sie keinen groben Zahnspachtel und tragen Sie den Kleber nicht vergleichbar dick auf als würden Sie Fliesen oder Natursteinplatten verlegen. Wenn der Kleber derart dick aufgetragen wird, quillt er durch die Fugen wenn Sie das Mosaik an einer Wand anklopfen. Bei einer Verlegung am Boden kann es im Extramfall sogar dazu kommen, dass ein Mosaik in der Mitte einsinkt und am Rand hochsteht. Wenn Ihre Fliesen dicker sind als das Mosaik, muss der Ausgleich unbedingt ausgehärtet sein, bevor das Mosaik selber gelegt wird. Es wäre ein Fehler, wenn das Mosaik am Boden auf ein 4 mm dickes Kleberbett gelegt würde, eben weil das Eigengewicht zur Verdrängung führt. Ideal ist eine dünne, beidseitige Beschichtung. In Fachkreisen heisst das Verfahren Dünnbett-Sandwich-Verfahren. Wirklich dünn einstreichen, so dass man gerade eine Schicht hat, die sich einerseits mit der Wand oder dem Boden verbunden hat und andererseits mit dem Mosaik. Wenn diese beiden Flächen dann zusammengefügt werden, quillt kein Material durch die Fugen. Es ist immer möglich, dass ein Mosaik irgendwo wellig ist. Das Verfahren, wie wir unsere Fertigmosaike herstellen und liefern, hat seine Schwächen. Aber man kann am Boden eine Platte auf das Mosaik legen und diese beschweren, wenn der Kleber zuvor sparsam aufgetragen wurde. Und analog kann ein Mosaik an der Wand verspannt werden, falls es Wellen wirft. Das geht mit Balken oder Stützträgern oder ausreichend helfenden Händen. Der Kleber wird binnen 15 Minuten so weit angezogen sein, dass man auch mal durch reinen Körpereinsatz den Druck aufbringen kann, den eine Glättung bei der Montage erfordert. Oft werden wir von Kunden gefragt, mit welcher Farbe das Mosaik verfugt werden soll bzw. ob ein Verfugen überhaupt notwendig sei. Grundsätzlich sollte verfugt werden, wobei ein Wandbild im Wohnzimmer durchaus auch unverfugt bleiben kann. Die Fugenmasse ist gut für das Mosaik. Sie stabilisiert es und verhindert das Eindringen von Schmutz. Haben sich die Fugen erst einmal zugesetzt mit Dingen, die man nicht will, können sie kaum noch gereinigt und nachträglich geschlossen werden. Bei der Fugenfarbe bevorzugen wir weiss, altweiss oder hellgrau. Es ist unsere Auffassung, dass ein Mosaik als Mosaik erkennbar sein soll, die dünne Einfassung der Steine durch die Fuge also charakteristisch für ein Mosaik ist und dazu gehört. Der einzelne Stein soll erkennbar sein, anderenfalls hätte man alternativ die Farbbereiche aus zusammenhängenden Platten herstellen können. Auch das gibt es als Technik der Bildgestaltung. Die Fugenmasse sollte dünn genug angesetzt werden, schliesslich sind die Fugenspalte sehr eng. Anschliessend wird die Fugenmasse eingeschlämmt. Bitte lassen Sie die Fugenmasse anziehen und reinigen Sie das Mosaik, solange die Fugenmasse noch nicht ausgehärtet ist. Für die Reinigung genügt Wasser, ein Schwamm, evtl. eine Wurzelbürste und ein klein wenig Spülmittel oder Seife. Jedem ausgelieferten Mosaik liegt eine Montageanleitung bei, die Sie auch als PDF herunterladen und ausdrucken können. Sie finden die deutschsprachige Montageanleitung hier: Montageanleitung |
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